BUNDjugend  

Praxis-Workshop zum Herdenschutz für junge Interessierte

Datum: 28.09.2021 - 03.10.2021, 28.09. 17 - 21 Uhr (Zoom), 29.09. + 03.10. (Erntedanktag) jeweils 10 - 15 Uhr
Ort: BUND-Streuobstwiese , Potsdam Stahnsdorf
Zielgruppe: 16+ Jahre
Preis: kostenfrei EUR

Gemeinsam wollen wir uns sowohl theoretisch als auch praktisch der Frage widmen, wie Nutztierherden so geschützt werden können, dass in der Nähe lebende Wölfe sie nicht als geeignete Beute ansehen.

Dienstagabend vor den praktischen Terminen treffen wir uns zu einer Online-Informationsveranstaltung (Zoom) zur Biologie des Wolfes und den Problemen bei der Koexistenz mit Weidetierhaltenden.

Nach diesem theoretischen Teil werden wir Mittwoch und am Erntedanktag selbst aktiv! Schäferin Sigi wird uns mit ihrer Herde auf der BUND-Streuobstwiese in Potsdam-Stahnsdorf in Empfang nehmen und uns alles rund ums Zaunbauen, -pflegen und das Schäferin-Dasein einweihen.

Und dann legen wir Hand an: Wir befreien die Zäune vom Pflanzenbewuchs und stellen weitere sogenannte mobile Zäune zum Herdenschutz auf. Beim gemeinsamen Arbeiten erfahren wir nebenbei die Bedeutung der Schafhaltung für die Landschaft, wie das Leben als Hobbyschäferin aussehen kann und welchen Einfluß die Rückkehr des Wolfes darauf hat.

 

Die Teilnehmendenzahl ist auf 6 Personen begrenzt. Eine Anmeldung bei der Projektleitung, Angelique Hardert, ist notwendig und möglich unter: wildtiere-brb(at)bund.net oder telefonisch unter 0331 703997 22 .

Der theoretische Teil zum Herdenschutz findet über Zoom statt.

Der praktische Teil findet gemeinsam im Freien statt. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist gegeben.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass unsere Hygienebestimmungen, die wir bei Anmeldung verschicken, anerkannt und umgesetzt werden. Wir empfehlen allen, am Vortag der Präsenztermine jeweils einen Covid-19-Test machen.

Mitzubringen sind: festes Schuhwerk, warme Arbeitskleidung, Sonnen-, Regen-, Zeckenschutz.

Dieser Workshop ist kostenfrei, da er über das Projekt vom ELER-Fonds und dem Land Brandenburg gefördert wird.